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Ihr ständiger Begleiter in der Schwangerschaft

Vorsorge in der Frauenarztpraxis

In 1968 wurde der Mutterpass und die damit verbundene Schwangerenvorsorge in Deutschland eingeführt. Damals war die Säuglingssterblichkeit relativ hoch und man suchte eine Möglichkeit dies zu verbessern. Dies ist mit dem Mutterpass, den Vorsorgeuntersuchungen, den Frauenärzten, den Kliniken und durch mitbetreuende Hebammen gelungen. Die Schwangerenvorsorge in Deutschland gehört zu einer der bestorganisierten der Welt.
Vorsorge in der Frauenarztpraxis

Sie werden als werdende Mutter und wenn Sie zu Zweit sind, als werdende Eltern in einer Frauenarztpraxis während der gesamten Schwangerschaft betreut. In der Frauenarztpraxis werden Sie sich zu Hause fühlen und mit der Routine Ihrer Praxis vertraut werden. Sie werden den Arzt/Ärztin oder Ärzte besser kennenlernen und das Team auch.
Anfangs werden Sie normalerweise alle 4 Wochen die Praxis besuchen, später ca. ab der 32. SSW (Schwangerschaftswoche) alle 2 Wochen und bei vielen Ärzten kommen Sie ab der ca. 36. SSW jede Woche.
Ihre Frauenarztpraxis wird Ihnen die kompetente medizinische Beratung und Begleitung geben, die Sie während der Schwangerschaft und danach nötig haben. Immer wenn Sie Fragen haben, notieren Sie diese und sprechen Sie darüber bei Ihrem folgenden Vorsorgetermin oder melden Sie sich zuvor schon telefonisch in Ihrer Praxis. Häufig kann und darf ein Teammitglied Ihnen schon die ersten Hilfen und Ratschläge geben - diese wissen auch, wann es wichtig ist mit dem behandelnden Arzt/Ärztin zu sprechen oder die Praxis aufzusuchen zwischen den normalen Mutterschaftsvorsorgeterminen.

Die Mutterschaftsvorsorge kann nur Ihnen und Ihrem Ungeborenen von großem Nutzen sein, wenn Sie die Vorsorgeuntersuchungen auch regelmäßig besuchen und auch alles in Ihren Mutterpass eintragen lassen. So können Risiken für Sie und Ihr Baby früh entdeckt werden und die bestmögliche Situation für Sie und das Baby erzielt werden. Denn leider kann man trotz aller guten Vorsorge das Auftreten von Risiken nicht beheben, wohl aber besser angehen. 

Autor: Frau Dr. Reeve

Erstmalig erstellt am: 24.01.06
Zuletzt bearbeitet am: -