Kennzeichen des Milcheinschusses:
- die Brüste werden deutlich grösser
- die Brüste spannen
- das Drüsengewebe wird fester
- die Venen der Brust schimmern mehr durch die Haut durch
- Ihre Brust kann sehr empfindflich sein
Diese Beschwerden halten ca. 24 Stunden an.
Häufiges entleeren der Brust d.h. anlegen des Babys führt zur
Linderung der Beschwerden.
Mutter Natur hat dafür gesorgt, dass Ihr Baby normalerweise bei
Milcheinschuss selbst schon etwas schlapp und müde ist - durch
die sog. Bilirubinspitze beim Baby ( Bilirubin ist der
Blutfarbstoff der durch die Leber abgebaut wird - Baby`s
Leber ist noch nicht reif und hat Mühe den Farbstoff abzubauen
- Babys werden leicht gelb - Bei starkem Auftreten der gelben
Hautfarbe bzw.hohe Bilirubinwerte brauchen Babys eine besondere
Therapie). Häufiges Anlegen ist daher für das Baby auch
gut.
Gelegentlich kommt es zu einer solchen Anschwellung der
Brüste, dass Ihr Baby Mühe hat die Brustwarze richtig in den
Mund zu bekommen. Sie können etwas nachhelfen in dem Sie die
Brustwarze zwischen Ihre flachen Zeige- und
Mittelfinger nehmen damit das Baby die Warze besser nehmen
kann.
Was können Sie tun?
- Häufiges Anlegen - besser Stillen nach Bedarf
- Warme Auflagen ( feucht-warme Umschläge, leichtes warm fönen, Kirschkernkissen, warme Dusche - Achtung! - nicht zu warm!) vor dem Stillen - lässt die Milch besser fliessen
- Damit Baby die Warze besser fassen kann - muss gelegentlich etwas Milch aus der Brust gestrichen werden bevor Sie anlegen - damit die Brust um die Warze nicht so prall ist - das tut man mit der Hand oder eine Handpumpe
- Nach dem Stillen kühle Auflagen ( Quarkumschläge, kalte Kompressen - Achtung! nicht zu kalt!)
- pytolacca globuli einnehmen - Homeopathisches Mittel
- Milchbildungs- bzw. Still-Öl zum einmassieren nehmen
