Wenn man die Wahl der Betäubung / Anästhesie hat beim Kaiserschnitt, entscheidet man sich heute eher für einer Peridural- oder Spinalanästhesie.
Vollnarkose:
Bei einer Vollnarkose wird der Narkosearzt die Dosierung des
Betäubungsmittels und die Länge der Gabe so niedrig bzw., so
kurz wie möglich halten. Das ungeborene Kind wird nämlich durch
die Betäubungsgase mitbetäubt - und um dieser Wirkung gering zu
halten wird der Mutter so wenig wie möglich aber so viel wie
nötig verabreicht. Alle Vorbereitungen für den Kaiserschnitt
werden ohne Narkose durchgeführt - z.B. das reinfahren in den
Operationssaal, das Desinfizieren des Bauches (Sauber machen
mit einer speziellen Reinigungsmittel um Keime abzutöten), das
Abdecken aller mütterlicher Körperteile mit den
Operationstüchern. Dies sind alles Handlungen vor Beginn der
Operation - das Operationsteam wäscht sich und zieht
Operationskleidung an und steht schon am Operationstisch - alle
warten auf den Anfang... der Operateur steht mit dem Skalpell
in der Hand...
da erst wird die Vollnarkose eingeleitet - und sobald die
Betäubung eingesetzt hat wird der Hautschnitt gemacht und die
Operation hat begonnen - Im günstigen Fall vergeht zwischen den
ersten Schnitt der Haut und die Entwicklung des Babys nur
einige Minuten - so ist der Operateur und Geburtshelfer sicher,
dass es dem Baby bei der Vollnarkose gut geht und so wenig wie
möglich beeinflusst wird durch die Betäubungsgase. In manchen
Kliniken dürfen die Väter dabei sein und das Baby, wenn es
keine medizinische Versorgung nötig hat, entgegennehmen kann
mit der Hebamme und es halten darf bis Sie selbst aus der
Narkose aufwachen.
Nach der Narkose kann es einige Zeit dauern bis Sie richtig
wach sind.
Der Text zum Thema PDA (= Periduralanästhesie ist in Bearbeitung)
