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Es wird immer brenzliger – die Bemühungen, die Klimaerwärmung im Rahmen zu halten, drohen zu scheitern. Seit einiger Zeit wird deshalb auch ein Plan B in Betracht gezogen: Verfahren des sogenannten Geo-Engineerings sollen die Erde künstlich kühlen. Doch solche Strategien sind sehr riskant, warnen nun Forscher. Sie verdeutlichen in ihrer Studie, dass wenn man das Klima-Engineering einmal begonnen hat, es nicht mehr abbrechen darf, da sonst ökologische Katastrophen drohen.

Ihr raffiniertes Werkzeugdesign hat sie berühmt gemacht: Neukaledonienkrähen verpassen ihren Stocherstäben ein besonderes Merkmal - einen Haken. Was dieses Element tatsächlich bringt, haben Forscher nun erstmals genau erfasst. Der Haken ist demnach ein ausgesprochen effektives Designelement: Im Vergleich zu geraden Stöckchen können sich die klugen Rabenvögel mit dem Haken ein Vielfaches an Beutetieren aus ihren Verstecken zerren.

Kreise beim Menschen, senkrechte Schlitze bei der Katze, waagerechte beim Schaf... Was hat es mit diesen Unterschieden bei der Pupillenform auf sich? Dieser Frage ist ein Forscherteam nachgegangen. In Gestalt und Ausrichtung der schwarzen Sehöffnungen spiegelt sich demnach die Lebensweise wider, zeigen ihre Auswertungen.

Der klobige VR-Handschuh war gestern: Forscher haben eine Alternative zu gängigen Virtual Reality-Systemen mit Brillen und Handschuhen entwickelt. Dank eines aufgeklebten Sensors wird echte Haut zu einem elektronischen Gerät, das mit virtuellen Welten interagiert. Der Clou: Der Sensor registriert seine Position in magnetischen Feldern und kann auf diese Weise selbst feinste Körperbewegungen präzise in computergenerierte Realitäten übertragen.

Unser Erbgut wird bei jeder Zellteilung in kompakte Chromosomen verpackt. Doch wie dieser nur wenige Minuten dauernde Packprozess genau abläuft, haben Forscher erst jetzt aufgeklärt. Ihre Beobachtungen zeigen: Die DNA wird erst in immer kleinere Schlaufen gelegt, dann drehen Proteinmotoren diesen verdickten Strang zu einer spiraligen Wendeltreppe. Dieses Drehbuch des Packprozesses löst nicht nur ein Jahrzehnte altes Rätsel und klärt einen fundamentalen Prozess des Lebens – es vereint auch bisher widerstreitende Theorien.

Grün, rot, violett... Farben zu benennen, fällt uns relativ leicht – bei Geruchseindrücken ist dies erstaunlicherweise weit weniger der Fall: Die meisten Menschen tun sich schwer, diese Sinneseindrücke in Worte zu fassen. Es gibt allerdings eine bemerkenswerte Ausnahme von dieser Regel, wie Forscher berichten: Das Volk der Jahai auf der malaiischen Halbinsel kann Gerüche genauso präzise benennen wie Farben. Eine Untersuchung legt nun nahe, dass dies mit ihrer Lebensweise als Jäger und Sammler zu tun hat.

Wer glaubt, das Schicksal eines Angeklagten wird allein von Menschen entschieden, der irrt: Vor allem in den USA, aber auch anderswo helfen inzwischen Algorithmen einzuschätzen, ob ein Krimineller künftig rückfällig wird oder nicht. Jetzt entlarvt ein Experiment: Die Treffsicherheit dieser Software liegt nicht höher als die Einschätzung von zufällig ausgewählten Internetnutzern. Nach Ansicht der Wissenschaftler wirft dies kein gutes Licht auf Algorithmen als Justizhelfer.

Bisher haben Jugendliche mit der Aufmerksamkeitsstörung ADHS nicht viel Auswahl: Reichen nichtmedikamentöse Therapien nicht aus, bleibt ihnen meist nur der umstrittene Wirkstoff Methylphenidat – besser bekannt als Ritalin. Doch das könnte sich ändern: US-Forscher haben ein neues, spezifisch wirkendes Mittel in einer ersten klinischen Studie getestet – mit Erfolg. Der Wirkstoff erwies sich als verträglich und besserte die Symptome der jungen ADHS-Patienten deutlich. Der Haken daran: Dieses Mittel wirkt nur bei Betroffenen mit bestimmten Genveränderungen.

Albert Einsteins hat unser Weltbild revolutioniert wie kein anderer. Ohne seine Forschungen gäbe es weder Relativitätstheorie, Quantenphysik noch Kosmologie. Diese äußerst schwierigen Themen hat Rüdiger Vaas, Redakteur für Astronomie und Physik bei bild der wissenschaft , nun verständlich gemacht – getreu Einsteins Motto, die Dinge so einfach wie möglich zu erklären, aber nicht einfacher. Wir bringen hier einen exklusiven Auszug seines gerade im Kosmos-Verlag erschienenen Buchs Einfach Einstein!

Sie lassen's buchstäblich krachen: Fangschreckenkrebse zerschmettern Muschelschalen, indem sie zwei keulenartige Waffen mit voller Wucht auf sie eindonnern. Wie die Keulen diese Belastungen aushalten ohne selber Schaden zu nehmen, untersucht ein US-Forscherteam bereits seit einigen Jahren, um sich bei der Entwicklung von Schutzmaterialien inspirieren zu lassen. Nun haben sie einen weiteren Aspekt der kleinen Super-Fäuste aufgedeckt: Sie sind von einer Faserstruktur umwickelt, die verhindert, dass sich die Keulen beim Aufprall zu stark ausdehnen.

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